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Segelflugweekend auf dem hinteren Ahorn vom 21./22. Juni 2014

Der Wetterbericht für das Wochenende am Freitag, den 20. Juni bei Meteo Schweiz, war vielversprechend.

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Es war Sommer, Sonne und Temperaturen über 25 Grad angesagt. Jetzt nur noch schnell alle Flieger im Auto verstauen, etwas Proviant und Getränke nicht vergessen, dann ab ins Bett, damit es schnell morgen wird.


Abgemacht war wiederum ca. 11 Uhr beim Naturfreundehaus Ämmital auf dem hinteren Ahorn. Als wir dort ankamen, mussten Esther und ich feststellen, dass wir nicht die ersten waren. Also schnell alles Material zur Hütte bringen (Danke Hacky für’s fahren) und den 15 Minütigen Fussmarsch zum Bisenhang in Angriff nehmen. Das Wetter war übrigens genauso, wie Bucheli es vorausgesagt hatte. Der Wind wechselte zwar immer etwas von Nord zu Nordost, was der Thermik nicht zu Gute kam.
Jetzt trafen im Minutentakt unsere Leute ein und sicherten sich ein Plätzchen am Rande des Weges. So waren schnell alle Piloten bereit zum Fliegen. Aber auch der Anhang mit Bettina Bregovic und Monika Eymann, richteten sich gemütlich auf dem Gelände ein. Meine Frau Esther Wittwer war wieder mal für das leibliche Wohl verantwortlich und blieb beim Haus um das Nachtessen vorzubereiten.
Die ersten Modelle durften schon ihre Runden ziehen und man musste schnell feststellen, dass man sehr genau auf die Zeichen der Modelle achten musste, damit man Höhe gewinnen konnte. Aber manchmal waren auch alle im Höhenflug und eine Minute später mussten alle landen. So verlief der ganze Nachmittag, bis sich die ersten entschieden mit knurrenden Magen zum Naturfreundehaus zurück zu kehren. Da der Wind nicht von Westen kam und die Sonne schien, machten wir es uns auf der Terrasse gemütlich. Wir entschieden uns auch gleich dort das Abendessen einzunehmen. Das Menu war Rindsgulasch nach Esther Art mit selbstgemachten Spätzli und Salat. Wer wollte, konnte noch eine Boullion mit Einlagen vorneweg geniessen. Da Heinz Eymann noch gerade Geburtstag hatte, spendete er das Dessert. Dieses verschoben wir auf später, da wir Piloten noch gerne einen Abendflug machen wollten. Wieder auf dem oberen Fluggelände angekommen durften wir feststellen, dass man wunderbar in der seidigen Thermik gleiten konnte. Viel Höhe war zwar nicht drin, aber dafür gleichmässig. Sogar Thomas Kurt machte vor Freude einen Jauchzer. Leider schleppte ich den falschen Flieger den Hang hinauf und musste mit einem Bruchstart nur noch zuschauen. Langsam wurde es etwas frisch und die Dämmerung setzte auch schon ein, was uns dazu bewegte, zum Haus zurück zu kehren. Wir verstauten unsere Modelle im Keller und mussten die leeren Akkus noch laden, bevor wir zum gemütlichen Teil übergingen. Das Dessert war schon bereit und die Gitarre gestimmt um gleich den ersten Gassenhauer anzustimmen. Nach einiger Zeit, merkten wir, dass unser ältestes Mitglied Willi Ingold so richtig aufblühte und mit jedem Schnäpschen etwas lustiger wurde. Wir sangen und machten Witze (vor allem Willy) und assen dazu noch das gespendete Dessert von Heinz. Da durfte natürlich auch der Geburtstagssong nicht fehlen. Roman Borner hatte auch noch einige Gesellschaftsspiele zu bieten, wo wir alle mitmachten. So verflog der Abend im nu und zum Abschluss servierte uns Erwin Wagner die traditionellen Mitternachts -Cervelats auf dem Feuer gebraten (Besten Dank Erwin). So machten wir uns ins Bett, um morgens wieder fit zu sein. Bei Willy war das so eine Sache.
Am Sonntagmorgen gab es ab 9 Uhr Morgenessen und Lagebeurteilung. Das Wetter war traumhaft. Nur der Wind hatte gedreht. So mussten wir den Westhang benutzen. Dieser zeigt Richtung Naturfreundehaus. Erwin Wagner war der erste, der seinen Filius  kreisen lies. Das war schon um ca. halb Zehn Uhr und siehe da, dass ging nur noch aufwärts. Jetzt konnte man auch Speedmodelle in den Himmel schicken. Es war fantastisch. Unser Presi, Thomas Kurt, der zum ersten Mal beim Segeln mitmachte, fand richtig Gefallen daran. Er war fast den ganzen Tag in der Luft. Obschon er noch einen anderen Termin hatte. Monika schaute den Piloten im Hintergrund zu und die Sonne verbrannte ihr trotz Sonnencreme den Nacken. Sie war feuerrot. So ca. ab 15:00 Uhr herrschte Aufbruchsstimmung. Langsam lichtete sich das Feld und alle wollten nach Hause. H.P. Ryf war der letzte, der zur Hütte kam. Ich durfte wieder mein Gepäck von mir und der Küche unserem Hüttenwart Peter Hacker(Hacky) mitgeben. So musste ich nur noch die zerbrechligen Flieger zu meinem Auto tragen.
Jetzt möchte ich noch allen danken, die zu einem so gelungenen Wochenende beigetragen haben. Einen gebührenden Dank gehört auch unserer Köchin Esther Wittwer für das super Menu. Danken möchte ich auch unseren Hüttenwarten Janine und Marco Lingg, Julia und Peter Hacker für die super Bewirtung. Danke auch dem Geburtstagskind Heinz Eymann für das vorzügliche Dessert.
Also bis nächstes Jahr mit noch mehr Beteiligung. 

                                                                                                                                   Euer Sekretär Edy Wittwer

 

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