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Reglement Acro

Grundlegendes:

  • Für die Meisterschaft werden drei Durchgänge von je acht Minuten geflogen. In dieser Zeit ist das Starten des Motors inbegriffen.
  • Startberechtigt sind Motormodelle, Motor- und Elektrosegler sowie Segler mit Motoraufsatz. Alle Modelle müssen über eine Motordrossel verfügen.
  • Jeder Pilot hat zwei Startversuche, wobei die Zeit weiterläuft. Ein Startversuch ist beim durchqueren der Linie, Begrenzungszaun und Propellerstübli erfolgt. Kann das Modell nach zwei Versuchen nicht gestartet werden, so ist der Durchgang mit Null zu bewerten.
  • Sind die acht Minuten abgelaufen, bevor das Programm zu Ende geflogen werden konnte, sind die fehlenden Figuren mit Null zu bewerten.
  • Die Flugachse darf dem Wind entsprechend angepasst, muss jedoch danach das ganze Programm hindurch beibehalten werden.
  • Die Figurenfolge muss eingehalten werden. Ob die Figuren jedoch mit oder gegen den Wind geflogen werden (Ausnahme: Start und Landung), entscheidet der Pilot selbst.
  • An der GV wird abgestimmt, welches Programm in der folgenden Meisterschaft geflogen wird.


Programm A:

  • Start mit gleichmässigem Steigen
  • Turn links
  • Turn rechts
  • Looping (Positiv)
  • Rolle
  • Immelmann
  • ½ Rolle, min. 3 sek. Rückenflug, ½ Rolle
  • tiefer Vorbeiflug
  • Rechteckanflug mit Landung


Programm B:

  • Start mit gleichmässigem Steigen
  • Turn links
  • Turn rechts
  • Looping (Positiv)
  • Looping (Negativ)
  • Doppelter Immelmann
  • 4-Punkt Rolle
  • tiefer Vorbeiflug
  • Rechteckanflug mit Landung

 

Bewertung:

Für die Bewertung werden zwei Punktrichter bestimmt, die jede Figur sowie Start und Landung mit Punkten von 0 bis 10 bewerten.
Figuren, die über den Zuschauern oder hinter den Punktrichtern ausgeführt werden, gelten als nicht ausgeführt.

Erfolgt keine Ansage der Figur, wird sie nicht bewertet.

Start: Bodenstart mit gleichmässigem und geradlinigem Flug.

Der Start muss gegen den Wind erfolgen, ansonsten wird der Start nicht gewertet. 

Handstart dito, jedoch max. 5 Punkte

Punktabzüge Start nicht geradlinig und gleichmässig steigend.
   
Turn links: Das Modell wird in den senkrechten Steigflug gezogen. Es macht einen 180° Turn (max. halbe Flügelspannweite) in den senkrechten Sturzflug und geht dann in den wagrechten Normalflug.
Punktazüge
  1. Das Modell fliegt zu Beginn und am Ende des Turns nicht senkrecht.
  2. Turn nicht genau um 180°. 
  3. Radien der Viertel-Loopings beim Einflug und Ausflug nicht gleich.
   
Turn rechts: Dito
   
Looping positiv: Das Modell wird gezogen. Es macht einen gleichbleibenden runden 360° Looping.
Punktabzüge
  1. Kursänderung im Looping.
  2. Looping wird nicht mit gleichbleibendem Radius geflogen.
   
Looping negativ: Das Modell wird vom Rückenflug aus gedrückt. Es macht einen gleichbleibenden runden 360° Looping.
Punktabzüge Dito
   
Rolle: Das Modell rollt eine ganze Umdrehung links oder rechts.
Punktabzüge
  1. Kursänderungen
  2. Höhenänderungen
  3. Rollgeschwindigkeit nicht gleichbleibend
  4. Modell rollt nicht genau 360°
   
Immelmann: Das Modell wird in einen halben Innenlooping gezogen und fliegt dann sofort eine halbe Rolle zum waagrechten Flug.
Punktabzüge
  1. Änderung im Flugkurs beim halben Looping oder der halben Rolle.
  2. Halbe Rolle wird nicht unmittelbar nach dem halben Looping geflogen.
  3. Halber Looping wird nicht mit gleichbleibendem Radius geflogen.
   
Doppelter Immelmann: Das Modell wird in einen halben Innen-Looping gezogen und fliegt unmittelbar anschliessend eine halbe Rolle, eine gerade Strecke (*) und wird dann in einen halben Aussen-Looping gedrückt mit sofort anschliessender halber Rolle zurück in den waagrechten Flug.

* Der waagrechte Flugabschnitt, die Rollen eingeschlossen soll ungefähr so lang sein wie der Durchmesser der halben Loopings.

Punktabzüge Dito
   
zwei halbe Rollen: Das Modell wird um 180° in den den Rückenflug gebracht, verharrt mindestens 3 Sek. und wird dann wieder um 180° in den waagrechten Flug gedreht.
Punktabzüge
  1. Halbe Rollen nicht genau 180°
  2. Änderung im Flugkurs
  3. Rückenflug weniger als 3 Sek.
   
Tiefer Vorbeiflug: Das Modell überfliegt die Piste genau in der Pistenachse in einer max. zulässigen konstanten Höhe von 2 Meter.
Punktabzüge
  1. Das Modell fliegt höher als 2 Meter = 0 Punkte
  2. Flugkurs und Höhe nicht konstant.
   
4-Punkt Rolle: Das Modell rollt um 360° links oder rechts und verharrt bei jeweils 90°. Bei jedem verharren liegen dei Tragflügel parallel oder senkrecht zum Horizont.
Punktabzüge
  1. Viertel-Rollen um mehr oder weniger als 90°
  2. Modell verharrt nicht nach jeder Viertel-Rolle
  3. Rollgeschwindigkeit nicht gleichbleibend
  4. Höhen- und Kursänderung
   
Rechteck- Landeanflug: Der Rechteck-Landeanflug beginnt gegen den Wind über der Pistenachse. Nach jeder Richtungsänderung (90°) muss eine erkennbare gerade Linie geflogen werden. Ab der ersten Achse muss ein stetiges gleichmässiges sinken erkennbar sein, damit eine saubere Landung möglich ist.
Punktabzüge Das Modell fliegt nicht entsprechend der Beschreibung den Rechteck-Landeanflug.
   
Landung: Das Modell muss sauber auf der Piste aufsetzen und nach dem Ausrollen auf der Piste zum Stillstand kommen.
Punktabzüge Hier gibt es nur erfüllt oder nicht erfüllt (10 oder 0 Punkte).

 

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