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Segelflugweekend auf dem hinteren Ahorn vom 12./13. Juni 2010

Petrus spannte uns im Vorfeld ganz schön auf die Folter. Die Meteorologen sprachen schon Tage vorher von einem durchzogenen Wochenende. Auch noch am Freitagabend sprachen sie von Regen und nur kleinen Aufhellungen. So wusste niemand richtig, ob überhaupt geflogen werden konnte. Edy zum Beispiel packte nur gerade ein Elektrosegler, die Leichtwindgurke „Filius“ und sollte wider erwarten doch noch die Post ab gehen, den Hotliner „Viper“ ein.Am Samstagmorgen war der Himmel dann auch erwartungsgemäss bedeckt als wir zum Naturfreundehaus „Ämmital“ kamen. Wir stellten unsere Fluggeräte zusammen und machten uns auf zum Westhang. Wir heisst: Haldemann Hansulrich, Wagner Erwin, Bollinger Pascal Flückiger Fritz, Bregovic Bettina & Ivan, Halbeisen Patrick, , Wittwer Edy und (unsere Köchin)Wittwer Esther ( sie blieb im Haus).Die Luft war an diesem unsicheren Samstag sehr schwül. Der Wind säuselte nur schwach aus Südwest. Erwin und Edy waren die ersten, die ihr Glück mit „Filius“ versuchten. Kurz darauf juckte es dann auch die anderen. Es herrschte ganz schwache Thermik wenn man nach ein paar Startversuchen nicht aufgab belohnte der Aufwind es mit gefühlvollen Flügen. Wenn es gar nicht ging, trösteten wir uns mit „Knüppelthermikflieger“. So konnten wir den ganzen Nachmittag ohne Regen verbringen und amüsierten uns an der einen oder anderen Anekdote. Patrick Halbeisen hatte das Glück nicht auf seiner Seite. Er war mit seinem neuen Elektroflieger an einem Wendepunkt zu langsam unterwegs, dabei geriet der Flieger in einen unkontrollierbaren Flugzustand „Frille“. Er musste den Flieger ziemlich weit unten holen. Auch sein neuer „Filius“ durfte nach einem ausgeprägten Sinkflug auf einem Tannenwipfel Platz nehmen. Wir holten ihn aber am Abend mit vereinten Kräften wieder herunter.Nachdem alle wieder beim Naturfreundehaus angekommen waren, wurden die Akkus an die Ladegeräte gesteckt und die schlimmsten Blessuren der Flieger notdürftig repariert. Anschliessend setzten wir uns an den schon gedeckten Tisch. Auch der Duft aus der Küche liess den Appetit noch einmal ansteigen. Das Menu war sehr reichhaltig und es musste niemand hungrig vom Tisch. Edy animierte die Anwesenden anschliessend mit der Gitarre zum mitsingen. Kurzum, der Abend war sehr gelungen. Es wurde ausgiebig diskutiert, gesungen und gelacht.Nach einer kurzen Nacht, traf man sich langsam am Morgentisch. Ein Blick zum Fenster hinaus, versprach nichts Gutes. Es herrschte stockdicker Nebel. Wobei wir aber an dessen Obersgrenze waren, so das wir zum Teil blaue  Flecken am Himmel sahen. Nach dem Morgenessen wollten es einige von uns wissen und machten sich mit ihren Seglern auf den Weg zum Biesenhang. Wobei der Nebel Ihnen das Blickfeld sehr einschränkte. Es reichte nur für ein paar Wendungen an der Hangkante. Zu allem Überfluss setzte dann auch noch der Regen ein, was alle zur Rückkehr zwang.Am Mittag wärmte uns Esther noch die Reste vom Vorabend auf. Diese wurden vollständig aufgegessen.Fazit: Es war trotz mässiger Wetterlage ein sehr gelungener Anlass. Ich möchte allen Helfern und Teilnehmern/innen recht herzlich danken und freue mich schon auf das nächste Jahr. 

 

Mit den besten Fliegergrüssen Edy Wittwer

 

 

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